Schweizer Ingenieurinnen und Ingenieure sagen JA zu FABI

Communiqué de presse, vendredi 8 septembre 2023

Bern, 27. Januar 2014 – Die usic, die Schweizerische Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmungen, unterstützt die Bahninfrastruktur-Vorlage FABI (Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur) gemäss dem Bundesbeschluss vom 20. Juni 2013 und empfiehlt am 9. Februar 2014 ein JA in die Urne zu legen.

Der öffentliche Verkehr der Schweiz ist eine Erfolgsgeschichte: Den Reisenden steht in der Schweiz ein umfassendes Mobilitätsangebot zur Verfügung, das sie sicher und zuverlässig an ihre Ziele bringt. Der Wirtschaft sichert der öffentliche Verkehr wichtige Standortvorteile. Die grosse Nachfrage stellt den öffentlichen Verkehr aber auch vor grosse Herausforderungen. Weil immer mehr Menschen und Güter mit dem öV unterwegs sind, wird es eng auf den Schienen, in den Bahnhöfen und Zügen. Die Kapazitäten reichen nicht mehr aus, die stetig wachsende Nachfrage zu bewältigen. FABI gleist deshalb die Zukunft des öV auf. Auf Basis einer soliden und fairen Finanzierung nimmt sich die Vorlage des Schienennetzes umfassend an. FABI wird nicht nur mehr Platz und Angebotsverbesserungen in allen Regionen der Schweiz ermöglichen, FABI gewährleistet auch die Finanzierung von Unterhalt und Sicherheit des Schienennetzes.

Nebst der Finanzierung des Unterhalts werden bis zum Jahr 2025 rund 6,4 Milliarden Franken in den Ausbau des Bahnnetzes investiert. Im ersten Ausbauschritt werden die grössten Schienenengpässe beseitigt. FABI schafft damit den Reisenden mehr Verbindungen, mehr Sitzplätze und auf bestimmten Strecken auch Reisezeitverkürzungen. Dem Güterverkehr sichert FABI die nötigen Kapazitäten. Gleichzeitig wird bereits heute mit der Planung zukünftiger Ausbauschritte begonnen.

Heute wird die Bahninfrastruktur aus vielen verschiedenen Töpfen finanziert. Mit FABI sollen künftig alle Aufwendungen für das Schienennetz aus einem einzigen Fonds bezahlt werden. Das gilt sowohl für den Betrieb und Unterhalt wie auch für den Ausbau des Schienennetzes. Die Vorteile des neuen Fonds liegen auf der Hand: Die Finanzierung der Bahninfrastruktur wird nachhaltig für die Zukunft gesichert, ist fair verteilt und erhöht die Planungssicherheit für alle. Deshalb empfiehlt die usic hiermit im Namen ihrer Mitglieds-Unternehmen am 9. Februar 2014 ein JA zu FABI in die Urne zu legen.

Medienkontakte
Dr. Mario Marti, Geschäftsführer usic, Tel. 031 970 08 88, mario.marti@usic.ch
Marius Gartmann, Grayling Schweiz AG, Tel. 044 388 91 11, marius.gartmann@grayling.com

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