Die usic begrüsst die Vignetten-Vorlage

Communiqué de presse, vendredi 8 septembre 2023

Die Schweizerische Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmungen usic unterstützt die im Nationalstrassenabgabegesetz geregelten Änderungen über die das Volk am 24. November 2013 im Rahmen der Vignetten-Vorlage abstimmt.

Bern, 29. Oktober 2013 – Am 24. November kann das Volk über die Autobahnvignette abstimmen. usic unterstützt die bundesrätliche Haltung und sieht in der Abstimmung eine bedeutende Chance für die Zukunft des schweizerischen Nationalstrassennetzes. Die zur Abstimmung stehenden Änderungen des Nationalstrassengesetzes basieren auf der Absicht, eine Zweimonatsvignette und eine Preiserhöhung der Jahresvignette zu schaffen. Diese dient der Sicherstellung der Finanzierung von rund 400 Kilometer kantonaler Strassen, die neu ins Nationalstrassennetz aufgenommen werden. Darüber hinaus sichert ein Ja zur VignettenVorlage die künftige Verbindung der Nationalstrassen in sämtliche Landesteile der Schweiz und trägt dazu bei, Massnahmen für sicherere Strassen und flüssigeren Verkehr zu realisieren.

Der Strassenverkehr wird künftig weiter stark zunehmen, wobei die Kantone zusehendes mehr Mühe haben, die notwendigen Ausbauten auf national wichtigen Strassenverbindungen zu finanzieren. Im Gegensatz zur Verdopplung der Fahrleistungen auf den Nationalstrassen in den letzten 20 Jahren blieb der Vignettenpreis seit 1995 konstant. Mit der deutlichen Abnahme des Benzinverbrauchs moderner Fahrzeuge stehen dem Bund zudem über die wichtigste Finanzierungsquelle Mineralölsteuer immer weniger Mittel zur Verfügung. Dazu kommt, dass im Vergleich zum Ausland die Strassenbenutzung in der Schweiz nach wie vor günstig ist. Die Argumente machen deutlich, dass Handlungsbedarf zur Sicherstellung einer künftigen soliden Strassenfinanzierung besteht.

Ein Ja zur Vignetten-Vorlage bringt der gesamten Bevölkerung bedeutende Vorteile. Zum einen werden sämtliche Landesteile der Schweiz, im Besonderen die Berg- und Randregionen, besser erschlossen. Zum anderen erhöhen besser ausgebaute Strassen die Sicherheit und ermöglichen unter anderem mehr Spielraum für die Trennung des Velo- und Autoverkehrs, Massnahmen zum Schutz vor Naturgefahren sowie zur Engpassbeseitigung auf den Autobahnen und für die Entlastung von Städten und Dörfern mit Umfahrungsstrassen. Die Aufklassierung der Nationalstrassen sorgt nicht zuletzt für einen flüssigeren und somit reibungsloseren Verkehr.

Die Vorteile überwiegen gemäss Meinung der usic die Nachteile der Vignetten-Vorlage deutlich. Dr. Mario Marti, Geschäftsführer der usic, fügt an: «Die Sicherstellung einer soliden künftigen Strassenfinanzierung ist für die Verbesserung der Sicherheit auf den Strassen, die Optimierung der Verkehrsflüsse sowie die Verbindung und Ausbauten aller Landesteile von enormer Bedeutung.» Die usic unterstützt deshalb im Namen ihrer Mitglieder die Annahme der Vignetten-Vorlage in der Abstimmung vom 24. November 2013.

Medienkontakte
Dr. Mario Marti, Geschäftsführer usic, Tel. 031 970 08 88, mario.marti@usic.ch
Roman Griesser, Grayling Schweiz AG, Tel. 044 388 91 11, roman.griesser@grayling.com

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